Kategorie: Der Park


Glockenblümchen – so heißt eine Kita-Gruppe der Pankekinder. Zum zweiten Male kamen sie nun schon mit Ihrer Erzieherin, Frau Beer, in den Park. Jeden Monat, von September bis September, wollen sie den Park besuchen.

Im September haben die Kinder den Park kennengelernt. Sie erfuhren, was auf den Froschschildern steht, entdeckten das Insektenhotel, den Kräuterberg mit seinem Teich,

Herbstblumen und Früchte von Bäumen und Sträuchern…

Jetzt im Oktober erkundeten sie die verschiedenen Farben der Blätter und bewunderten besonders den bunt gefärbten Hartriegel

und den Ginkgo in seinem schönen gelben Herbstkleid. Frau Beer hatte Tulpenzwiebeln mitgebracht, und jedes Glockenblümchen durfte eine einpflanzen.

Alle haben die Zwiebel richtig herum eingesetzt. Und zum Abschluss gab es noch ein besonderes Erlebnis: Frau Beer hatte hoch in einem Baum einen Reiher entdeckt. Ganz leise näherten sich die Kinder diesem Baum und konnten den Reiher zuerst auf dem Ast weit oben und dann beim Abflug beobachten.

Die Glockenblümchen haben bei ihren zwei Besuchen schon eine ganze Menge im Park gesehen, beobachtet, erfahren. Noch 10 mal werden sie mit Frau Beer im Park nach Veränderungen und Besonderen suchen und so am Ende mehr wissen als vorher.

Umwelterziehung auf diese Weise findet bei uns große Anerkennung und Unterstützung, entspricht Frau Beers Anliegen doch auch unserem Ziel nach Umweltschutz durch Naturerfahrung und unseren Vorstellungen der Parknutzung.

Übrigens haben wir von Frau Beer erfahren, dass sie auf gleiche Weise ihre Glockenblümchen mit dem Wald und der Wiese bekanntgemacht hat.

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Parkfreunde, liebe Besucher des Robert-Koch-Parks,

der Internet-Wettbewerb der Ing-DiBa zur Unterstützung der deutschlandweit gefragtesten Vereine ist für den Robert-Koch-Park erfolgreich zu Ende gegangen. Unser Verein hat einen Platz unter den ersten 1000 errungen.

Allen denen, die uns ihre Stimme gegeben haben, gilt ein ganz herzliches Dankeschön. Ganz besonders danken wir Ines Moukahal, Mike Wilhelm und Andreas Neumann für die gewaltige Überzeugungsarbeit, die sie zum Stimmenmfang geleistet haben. Das Preisgeld wird uns bei der weiteren Ausgestaltung des Parks sehr helfen. In der Mitgliederversammlung am 01.03.2012 werden wir beschließen, was alles davon finanziert werden kann und soll. Jeder kann schon jetzt seine Vorschläge an den Vorstand weiterreichen. 1000 € stehen uns gut zu Gesicht!

Was macht wohl der Lucanus cervus nachts, wenn alle friedlich schlafen? Was macht ein Holzbrikett in der Plastdose, wenn es reinregnet? Wer das nicht wußte und wer andere interessante Einzelheiten über die heimischen Käfer oder über den Werkstoff Holz, über Panketals Bäume und die Bäume im Park erfahren wollte, konnte es im Juni im Robert-Koch-Park.
Georg Möller

Die Käfernacht mit Dr. Georg Möller bildete den Auftakt zum 6. Baumfest 2011. Wir erhielten einen Eindruck über die Vielfalt der Insektenwelt, lernten etwas über Bösewichte und nützliche Krabbler und darüber, wie wichtig der Artenschutz ist.

RegenAuf einer Baumwanderung durch Panketal brachte Gabriele Breest-Grohnwald den Teilnehmern die Bedeutung von Bäumen in Siedlungsgebieten nahe. Für letztere war es gut, dass das Fest diesmal im Sternzeichen Wassermann stattgefunden hat, erstere mussten sich schon etwas einfallen lassen.
Georg StockburgerTrotz einiger schauriger Kapriolen fand der Vortrag “Holz – ein ganz besonderes Material” von Georg Stockburger im trockenen Parkhäuschen reges Interesse, und nur ein Holzbrikett wurde naß.
ParkführungDas bunte Programm mit Spielen für die Kinder, mit Bier, Bio-Bratwürsten und vegetarischen Burgern, einer Parkführung mit Dr. Karsten, mit einem Baumquiz und mit der Pflanzung einer Elsbeere, Baum des Jahres 2011, fand seinen krönenden Abschluß mit einem Live-Konzert der Band “The Pokes”.
The Pokes liveWer möchte, der kann sich hier noch weitere Fotos vom Fest ansehen.
Wenn der Robert-Koch-Park 2012 zum 7. Baumfest ruft, dann hoffentlich unter einem anderen Sternzeichen (vielleicht Fische?).

Es ist was los

Es ist etwas los im Robert-Koch-Park!

Da wäre zunächst das Baumfest, das in diesem Jahr am 17. und 18. Juni nun schon traditionell im “Kleinen Park mit den großen Bäumen” stattfindet. Auch diesmal wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher.

Neuheitswert hat dagegen die musikalische Veranstaltung am 2. Juli – ein Gastspiel der Galerie im Hühnerstall. Unter Leitung von Wilfried Staufenbiel singt der Galeriechor Schönow im Grünen. Das Konzert beginnt um 16:00 Uhr und ist eintrittsfrei, um eine Spende für die Künstler als Anerkennung und als Unterstützung für die weitere Arbeit wird gebeten.

Umrahmt werden beide Veranstaltungen von der Taglilienblüte. Immerhin gibt es im Park rund 250 Sorten, von denen in diesem Zeitraum bestimmt die Mehrzahl ihre Blüten entfaltet hat. Man muss nicht Taglilienfan sein, um eine solche Blütenpracht  zu bewundern.

Kommen Sie in den Robert-Koch-Park…

zum Schauen, Hören, Erleben und Mitmachen.

Kristine Neumann

für den Robert-Koch-Park Panketal e. V.

Eine Form der Ehre

Der Gedenkort für Helmut Rosenberg nimmt langsam Gestalt an. Es sind bereits einige Stauden gepflanzt, die vorwiegend im Sommer ihre Blütenpracht entfalten werden, und ein Felsbrocken ziert das Beet.
Rosenberg-Gedenkstein
Ein Findling allein macht aber niemandem Ehre. Deshalb soll er eine Aufschrift bekommen: Dem Gründer des Parks, Helmut Rosenberg, 1906 – 1988. Diese zu gestalten, gibt es viele Möglichkeiten. Man könnte den Schriftzug eingravieren, den Text auf eine Metall- oder Holztafel schreiben und diese Tafel entweder am Stein verankern oder in geeigneter Weise vor oder neben dem Stein platzieren, oder man kann die Schrift mit einer gut haltbaren Farbe auf den Findling aufbringen. Was uns bisher so dazu eingefallen ist, ist alles mit Vor- und Nachteilen verknüpft: zu teuer (Gravur), zu grabähnlich (Metallplatte), zu wetteranfällig (Holzplatte), andererseits sehr haltbar (Gravur, Metallplatte), sehr naturnah und leichter ersetzbar (Holztafel). Dazu kommt natürlich der persönliche Geschmack eines jeden für diese oder jene Variante.
Jeder Parkfreund und darüber hinaus jeder Leser dieses Beitrags ist um seine Meinung und seine Ideen gefragt. Schreiben Sie einfach eine e-mail an k-p@neumis.de. Wir würden uns freuen, schon bald der Ehre eine Form zu geben.

Waldmäuse im Park

Es ist Sonntag, 10 Uhr in der Frühe, die Sonne wärmt schon ganz ordentlich, Park und Spielplatz liegen noch still und unberührt, nur die Vögel sind schon sehr geschäftig… Dann belebt sich das Gelände.

Nicht zum ersten Mal wählt Gabriele Breest-Grohnwald mit einer Kindergruppe des Gemeinschaftshauses vom Barnimer Jugendwerk den Robert-Koch-Park für einen Streifzug durch die Natur. Diesmal ist sie mit den Waldmäusen und deren Eltern unterwegs, um hier Natur zu erleben. Und da gibt es im Park eine ganze Menge, was die Erstklässler zu dieser Jahreszeit, an diesem Tage beobachten, bestaunen und ,erfahren’ können.

Gabriele Breest-Gronwald ist eine erfahrene Naturführerin. Sie lässt die Kinder (und auch Eltern) über die mächtigen Schoten der Catalpa und der Gleditschie, die vielen Frühjahrsblüher und den Urweltmammutbaum staunen. An einer Fichte untersuchen sie, woran man diese von einer Tanne unterscheiden kann, sie erfahren, was ein Insektenhotel ist und warum dieses beschädigte nicht mehr von Insekten besucht wird…

Wer auf dieses Weise Natur ,erfährt’, wird sicher achtsam mit ihr umgehen.

An- und abschließend  bastelten die Kinder mit Hilfe ihrer Leiterin voller Begeisterung und sehr ideenreich aus aufgelesenen Naturmaterialien einen Waldvorhang und legten aus Zapfen fantasievolle Gebilde.

Für Kinder und Eltern war dieser von Gabriele Breest-Grohnwald gestaltete Streifzug durch den Robert-Koch-Park ein gelungenes Naturerlebnis. Davon hat das Gemeinschaftshaus noch eine ganze Menge zu bieten. Mehr zu erfahren ist dazu auf dessen Webseite.

Wir, die Parkgestalter und Parkarbeiter, freuen uns auf weitere solche Besuche und Besucher.

Steine bei uns im Brett

Vor nunmehr 48 Jahren ist auf dem Gelände des Robert-Koch-Parks aus einer Sumpfwiese ein Lehr- und Schaugarten entstanden. Der Initiator war Helmut Rosenberg. Seit damals hat sich viel verändert, aber geblieben ist ein Anziehungspunkt und Erholungsort für Naturfreunde nicht nur aus Zepernick. Für uns Mitglieder des Robert-Koch-Park Panketal e.V. ist Rosenberg als Ideengeber und als Aktivist unvergessen. Er hat einen Stein bei uns im Brett. Wir wollen deshalb für Helmut Rosenberg ein Gedenkbeet gestalten.

Nicht überraschend, sehr schnell und völlig unbürokratisch hat uns der Bürgermeister, Herr Fornell, bei der Beschaffung eines passenden Findlings für den Ehrenhain geholfen. Nicht nur aus diesem Grund, sondern auch, weil wir von ihm und der Gemeinde in vieler Hinsicht Unterstützung erhalten, hat auch Herr Fornell einen Stein bei uns im Brett.
Anlieferung
Über eine Tonne Gedenken vom Fundort des Findlings bis zu seinem Bestimmungsort zu bewegen, wäre uns sicher nicht gelungen, aber es gibt zum Glück noch die Kollegen vom Bauhof Panketal und ihren Chef, Herrn Köppen, die ebenfalls schon lange für die massigen Anlieferungen von Kies, Begrenzungssteinen und nun auch des gewaltigen Rosenberg-Brockens einen Stein bei uns im Brett haben.
Abkippen
Seit heute liegt nun also ein Stein bei uns auf dem Beet für Helmut Rosenberg. Er, der Stein, wird mit einer ehrenden Aufschrift versehen. Denn ohne ihn, Helmut Rosenberg, gäbe es eine so schöne Naturoase mitten in Zepernick nicht.
Gedenkstein

Für uns an Hacke, Spaten und Schubkarre gewöhnte “Parkarbeiter” ist das Vorhaben “Parkgeschichte” etwas ungewohnt. Deshalb ist jede Hilfe besonders wichtig, um Besuchern im Park oder auf der Hompage vielfältige und überzeugende Informationen zur Entstehung und Entwicklung, zu Höhen und Tiefen der Parkanlage zu bieten. Und dafür ist der Panketaler Geschichtsverein “Heimathaus” e. V. die richtige Adresse.

Kontakt zum Geschichtsverein wurde bereits im letzten Jahr aufgenommen, als wir noch “Geschichte gesucht!” haben. Erste konkrete Hilfen wurden abgesprochen. Herr Pohl, langjähriges engagiertes Mitglied des Vereins, bot an, aus den Beständen des Heimathauses geeignetes Material für uns auszuwählen und einen Schaukasten mit besonders attraktiven Objekten für unsere Geschichtsecke im Park anzufertigen. Frau Muth, die Vorsitzende des Geschichts-vereins, sicherte uns weitere Unterstützung bei unseren Fragen und Vorhaben zu, erste Vorstellungen dazu wurden besprochen.

Unser erstes konkretes Vorhaben zur “Parkgeschichte” im neuen Jahr soll den Zeitraum vor der Parkgründung beinhalten. Und wieder fanden wir offene Ohren, Ideen und Hinweise, Anlaufadressen und Materialangebote bei Frau Muth und Herrn Pohl. Mit dieser Unterstützung sollten wir doch in diesem Jahr sichtbare Ergebnisse erreichen!

Ein herzliches Dankeschön an den Panketaler Geschichtsverein!

Wie gesagt – “Heimathaus” eine gute Adresse.

Nehmen und geben. Nun wäre unsererseits zu überlegen, wie wir dem Heimathaus irgendwie nützlich sein könnten.

Kristine Neumann

„Wenn ich hier lang gehe, liegt dann da vorn der Robert-Koch-Park?“ Herr Calauer würde antworten: „Der liegt auch da vorn, wenn Sie nicht hier lang gehen.“ Sie, werter Leser, wären dagegen höflich und würden anfangen: „Hier entlang, dann kommt ein Haus, dann eine Berberitzenhecke mit viel Bäumen dahinter, und wenn Sie dann links …“

Das war einmal. Seit dem 30. Oktober steht außen dran, was drin ist. Der Robert-Koch-Park hat ein Namensschild, an dem man nicht vorbei gehen kann.

pyramide In der Mitgliederversammlung des Vereins im März 2010 hatten wir aus mehreren Gestaltungsvorschlägen einen von unserem Parkfreund Ernst Jager ausgewählt. Der Vorschlag (nicht der Ernst) sah allerdings noch ganz anders aus. Geplant war ein stilisierter Baum (Foto links).

Der Umschwung im Denken und Handeln kam dann mit dem Material: Wir hatten uns auf einen Stamm aus Robinienholz mit einer Astgabel als Träger gefreut und auch einen solchen aufgegabelt. Da lag er nun im Park, und jeder durfte sich beim Vorbeigehen als Konstrukteur beweisen. Bringen Sie mal eine dreieckige Pyramide so an einem Stamm mit Astgabel an, dass das Gebilde den zunehmenden Herbststürmen in Zeiten des Klimawandels trotzt! Das Motto also: Mach aus dem was, was Du hast.

Wieder einmal hat uns Ernst Jager gerettet. Sein neuer Vorschlag dürfte noch als Bleistiftskizze auf dem besten Tisch des Park-Häuschens zu sehen sein und ist – hauptsächlich auch von ihm selbst in die Praxis umgesetzt – nun am Parkeingang zu bewundern. Viele von uns sagen, das wäre sogar die allerbeste der ausgedachten Varianten.

Andreas Graetz

Neben Ernst Jager hat noch jemand Anteil am Gelingen des Projekts. Das ist Herr Andreas Graetz, Garten- und Landschaftsbauer aus Bernau. Er lieferte uns nicht nur den Stamm, sondern er spendete auch die Schwarte aus Eichenholz, in die jetzt der Namenszug graviert ist.


Wenn Sie oder Sie in Zukunft nicht wissen sollten, wo der Robert-Koch-Park ist, ich würde sagen: „Dort, wo das schöne Namensschild steht!“ Nur schade, dass Ernst Jager nicht daneben stehen bleiben möchte. Das hätte doch etwas…
Schildwache

Helmut Rosenberg ist der Gründer des Zepernicker Schau- und Lehrgartens, der sich auf dem Gelände des heutigen Robert-Koch-Parks befand.  Nadine Muth hat im Panke-Spiegel Nr. 5/2010 einen Artikel über Höhen und Tiefen im Leben von Rosenberg veröffentlicht, den wir jedem Interessierten sehr empfehlen (http://www.panke-spiegel.de/).

Der Verein Robert-Koch-Park e.V. ehrt das Wirken Rosenbergs mit der Schaffung eines Gedenk-Staudenbeetes.