Kategorie: Der Park


Termine 2019

12.10.2019  10:00 Uhr Rupf- und Beettag

26.10.2019  10:00 Uhr Arbeitseinsatz

09.11.2019 10:00 Uhr Erster Laubtag

23.11.2019   10:00 Uhr Zweiter Laubtag, hoffentlich reicht das!

Nicht vergessen: Wir haben im Vovember noch die Laubtage.

Bäume des Jahres im Park

Viele Parks können sich rühmen, Bäume des Jahres wachsen zu haben. Der Robert-Koch-Park in Panketal gehört dazu. Von den seit 1989 gekürten 30 Baumarten sind 22 in seinem Bestand. Mit zwei jungen Ginkgo-Bäumen (Nr. 20 auf dem Übersichtsplan) ist dazu noch der Baum des Jahrtausends vertreten, der 2000 benannt wurde.

Die Ehre, zum Baum des Jahres ernannt zu werden, beinhaltet zwar seine Seltenheit, seine ökologische Bedeutung und seine Bedrohtheit, soll aber vorwiegend dazu dienen, die Menschen über seine Eigenart aufzuklären und Naturverbundenheit zu wecken. Genau das möchte auch der Robert-Koch-Park Panketal e.V. erreichen. Mögen seine Besucher mit offenen Augen und mit Neugier die Vielfalt der Natur beschauen, bestaunen und lieben lernen.

Die folgende Übersicht soll zeigen, welche der geehrten Bäume im Park vertreten sind und wo man sie besichtigen kann. Ein Mausklick auf die Baumart führt zur fachgerechten Beschreibung.

1989 Stieleiche (1)

Eine davon steht in der Nähe der westlichen Teichspitze. Sie ist erst ca. 12

Jahre alt

1990 Rotbuche (2)

In unserer kleinen Baumschule wird eine solche aufgezogen.

1991 Sommerlinde (3)

Eine von ihnen beschattet die Parkbank auf der Südwiese unweit des

Kinderspielplatzes

1992 Bergulme

nicht vertreten

1993 Speierling

Er steht in einem wild belassenen Parkabschnitt und ist nicht zugänglich. Hier

soll ein Rückzugsgebiet für Vögel sein. Der Baum dient als Futterlieferant.

1994 Europäische Eibe (4)

Eine wächst beispielsweise inmitten des Koniferenhains links vom Park-

eingang

1995 Spitzahorn

nicht vertreten

1996 Hainbuche (5)

Eine Hainbuche ist am Wegrand nahe der Ostspitze des Teichs zu finden.

In der Nordostecke des Parks wächst eine Hainbuchen-Hecke heran.

1997 Eberesche

Wie bereits der Speierling in einem nicht zugänglichen Parkbereich

1998 Wildbirne

nicht vertreten

1999 Silberweide (6)

Die Silberweide, die am Teichufer stand, ist windgeschädigt ausgefallen.

2000 Sandbirke (7)

Zusammen mit den Pappeln und Weiden ist sie die häufigste Baumart im

Park und mehrfach zu finden.

2001 Esche (8)

Sie wächst noch ein wenig weiter links von der Aussichtsplattform am Teich.

2002 Gemeiner Wacholder

nicht vertreten

2003 Schwarzerle (9)

Schwarzerlen säumen rechts und links das Fließ.

2004 Weißtanne (10)

Eine  Weißtanne steht neben anderen Tannen- und Fichtenarten

im Koniferenhain.

2005 Rosskastanie (11)

Auf der Südwiese schräg hinter der Weidenhütte ist eine Rosskastanie.

2006 Schwarzpappel

nicht vertreten. Drei Exemplare sind offenbar nicht mit den Bodenbedingungen

zufrieden gewesen und allesamt eingegangen.

2007 Waldkiefer (12)

Der auch als Gemeine Kiefer  bezeichnete Baum steht in der Wirtschaftsecke

rechts neben dem Parkhäuschen.

2008 Walnuss (13)

Es gibt im Park mehrere Walnussbäume. Der größte steht rechts am Weg zur

Toilette.

2009 Bergahorn (14)

Einer von mehreren Vertretern dieser Art ist von der Bebelstraße aus hinter

der Berberitzenhecke zu sehen.

2010 Vogelkirsche (15)

Wer am nördlichen Rand der Nordwiese in Richtung Parkhäuschen geht,

der findet dort eine Vogelkirsche.

2011 Elsbeere (16)

Als nutzbarer Obstbaum ist er im Park auf der Streuobstwiese beheimatet.

2012 Europäische Lärche (17)

Man sieht sie links vom Parkeingang ganz vorn im Koniferenhain.

2013 Holzapfel (18)

Der auch Wildapfel genannte Baum steht neben dem Hauptweg über die

Nordwiese.

2014 Traubeneiche (19)

Wir versuchen, zwei Exemplare davon in unserer kleinen Baumschule

rechts vom Parkhäuschen heranzuziehen.

2015 Feldahorn

nicht vertreten.

2016 Winterlinde

nicht vertreten

2017 Fichte

auch als gemeine Fichte bezeichnet. Der Park bietet mehrere Fichten. Eine davon ist gut rechts vom Parkhäuschen zu sehen.

2018 Esskastanie

Im Park wachsen zwei Esskastanien, eine steht auf unserer Streuobstwiese.

Wenn alle Baumarten des Robert-Koch-Parks zu Bäumen des Jahres ernannt würden, dann müssten wir noch mindestens 20 Jahre ausharren. Aber bitte, liebe Jury, lass die Platane weg. Davon haben wir (noch?) keine.

Terra preta – so ist im Internet nachzulesen – erfährt derzeit mediale Aufmerksamkeit wegen eines möglichen Beitrags zur Lösung der globalen Erderwärmung und Nahrungssicherung.

Terra preta selbst herstellen, um die Bodenqualität zu verbessern – das war der Inhalteines Workshops, den Haiko Pieplow, Bodenkundler und Referent am Bundesministerieum für Umwelt, am 30. März im Robert-Koch-Park durchführte. Mehr als 40 Teilnehmer kamen zu diesem ersten Arbeitseinsatz im Jahr, nicht nur zum Frühjahrsputz, sondern auch zum Lernen.

Eigentlich ist die Herstellung von Pflanzenkohle, dem wichtigsten Bestandteil von terra preta, denkbar einfach: herumliegendes dünnes Holz, vertrocknete Pflanzen, Tannenzapfen, Essensreste … werden bis zu einem bestimmten Stadium verbrannt und dann auf besondere Weise abgelöscht.

Unter der fachgerechten Anleitung von Haiko Pieplow haben wir erfahren, wie ein Feuer richtig angezündet, versorgt und gelöscht wird. Am Ende ist wirklich Pflanzenkohle entstanden.

Gezeigt hat uns unser Lehrmeister auch, wie die erzeugte Wärme zum Kochen und Braten genutzt werden kann. Sowohl die bunte Gemüsesuppe wie auch die Grillwürstchen waren gelungen und kamen gut an.

Um nicht zu unterschätzen – nachhaltig verwertete Winterreste für einen sauberen Park.

Wer mehr wissen will, wird im Internet fündig, liest Literatur, z. B. das Buch “Terra Preta” oder kommt zum Baumfest am 22. Juni in den Robert-Koch-Park, wo Haiko Pieplow mit dem Thema “Terra preta – Das uralte Wissen um die fruchtbare schwarze Erde” zu erleben ist.

Kristine Neumann

Robert-Koch-Park Panketal e.V.

Anfang Juli fand im Robert-Koch-Park das alljährliche Panketaler Baumfest statt, zu dem – wie stets in den letzten Jahren und trotz nicht allzu schönem Wetter – weit über 200 Besucher geströmt sind. Mit einem Malwettbewerb für die Kinder, mit Musik und Kuchen, mit Tanz und Bratwurst, mit einer Meditation zum Thema Bäume und mit einer Schauveranstaltung über das Schleudern von Bienenhonig sowie mit Bier und einer Parkführung für neugierige Gäste wurde ein buntes Programm geboten.

Erstmals haben Künstler aus den Reihen der Parkfreunde einige ihrer Werke vorgestellt.

Wer möchte, der kann sich gern alle Fotos vom Baumfest anschauen oder beliebige davon herunterladen. Dazu muss man nur hier klicken.

Vorstandssitzung

Die Vorstandssitzung im Juli 2017 machen wir am Dritten des Monats zu gewohnter Zeit.

Frühlingsspaziergang

Simone André und Andreas Becker haben sich im Park umgeschaut und uns ein paar Fotos zur Verfügung gestellt, die wir allen Neugierigen als Lockmittel für einen Parkbesuch zeigen möchten.

Baumbogen

Baumkletterer

Hallo Biene

Liegende Bäume

Märzenbecher

Märzenbecher-Feld mit Blick zum Teich

Totholz in Blüten

Auch unser Titelbild Zaubernuß stammt von Simone und Andreas. Danke dafür!

Fleißige Sammler

Seit Anfang Juni 2015 beschäftigt der Robert-Koch-Park Panketal e.V. im Park eine Horde fleißiger Arbeiter: ein Bienenvolk. Unter der fürsorglichen Anleitung eines Patenimkers – unserer Oberbiene – wollen wir lernen, was die kleinen Sammler und Bestäuber zum Überleben benötigen und wie wir ihnen dabei helfen können.

So wird beispielsweise bei Neuanpflanzungen im Park der Bedarf der Bienen besonders berücksichtigt. Damit möchten wir einen bescheidenen Beitrag leisten, um das viel beschriebene Bienensterben zu verhindern. Der Honig, begehrtes Ziel der Imker und aller Naschkätzchen, ist für uns dabei nicht so wichtig. Was man so alles für das Wohlergehen unserer Bienen tun muss, welche Probleme wir als Anfänger-Imker noch haben und was die Bienen gerade so tun, das kann jeder Interessierte gern hier verfolgen.

Im Mai sind zum nunmehr zehnten Mal die Bürger von Panketal aufgerufen worden, die Bäume zu ehren. Zum diesjährigen Baumfest, von engagierten Initiatoren ins Leben gerufen, von fleißigen Organisatoren veranstaltet und durch einige Sponsoren in dankenswerter Weise ermöglicht, konnten wieder hunderte Interessenten im „Kleinen Park mit den großen Bäumen“ ein buntes Spektakel genießen. Besonders durch die großzügige finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde ist die Vielfalt der Darbietungen gegenüber den Vorjahren deutlich gewachsen.

Es begann mit einem wahrhaft märchenhaften Abend, an dem Astrid Sommerfeldt die überaus zahlreichen Besucher mit Sagen und Mythen über Bäume begeisterte, musikalisch untermalt mit Liedern, die Mitglieder des Ensembles der St. Annen Kirche aus Zepernick sowie Doris und Stefan Stahlbaum vortrugen. Was wäre als Abschluss des herrlichen Abends passender gewesen als ein Elfenreigen durch die mit zahllosen Kerzen illuminierte Parklandschaft?

Am zweiten Festtag wurden die Gäste am Parkeingang mit einem Trunk aus Ahornsirup begrüßt. So sollte der Feldahorn als Baum des Jahres 2015 in Erinnerung gebracht werden. Volkslieder, von Herrn Wendt auf der Trompete geblasen, begleiteten die Ankommenden zur Festwiese.

Und dort ging es los: Lustige, witzige Lieder mit Dörte Badock und Andreas Ottmann für Kinder und Erwachsene, erste Proben seines Könnens mit Songs zur Gitarre von Luca Wilmes, Mitmachkurse in Origami, Filzen, Kinderschminken, Geschicklichkeitsspiele. Wer wollte, konnte sich am Stand des Imkers Jürgen Drews über Bienenhaltung und bei Astrid Sommerfeldt über Heil- und Küchenkräuter informieren.

Mit einer Parkführung mit Uwe Karsten und einem Vortrag von Joachim Streek über ökologische Baumpflege wurden besonders die Naturfreunde angesprochen.

Für den Einklang von Natur und Kunst sorgten u. a. Petra Löfflad, die ihre Holzschnitzarbeiten zur Schau stellte, und Ernst Jager mit Gemälden und Skizzen aus dem Robert-Koch-Park.

Gegen aufkommenden Hunger und Durst stand ein reichliches Angebot zur Verfügung. Kuchen, vegetarische Burger und Smoothies mit Giersch und Schachtelhalm haben Parkfreunde eigens zubereitet.

Die Besucher, die trotz der recht frischen Temperaturen ausgeharrt haben, wurden nach dem Fest mit dem Auftritt der „Pankepiraten“ belohnt.

Wer Interesse hat, kann sich, wenn er hier klickt, Fotos vom Baumfest ansehen oder herunterladen.

„ Wenn aber einer die Kräfte und Arten und Namen der Minze samt und sonders zu nennen vermöchte, so müsste er gleich auch wissen, wie viele Fische im Roten Meer wohl schwimmen …..“ umschrieb der Benediktiner-Abt Walahfried Strabo von der Insel Reichenau bereits im 9.Jhdt die Artenvielfalt der Minzepflanzen.

Im Robert-Koch-Park Panketal befindet sich ein Minzegarten mit derzeit über 30 verschiedenen  Minzearten. Dieser Minzegarten liegt direkt am Überlauf des Teichs in einer leichten Senke zwischen dem Wald- und Schattenpflanzengebiet und dem Rosenberg-Staudenbeet.

Mit der Anlage des Minzegartens wird die ursprüngliche Idee von Helmut Rosenberg, dem Begründer des Robert-Koch Parks wieder aufgegriffen.

1963 wurde der Park als Schau- und Lehrgarten eröffnet und der berühmte Landschaftsgärtner und Pflanzenzüchter Karl Foerster war  als Ehrengast anwesend.  Er gilt als der Ideengeber für öffentliche Schaugärten.

2014 wurde wurde in ehrenamtlicher Arbeit von dem Vereinsmitglied Andrea Jaster der Minzegarten entworfen, angelegt und seit dem von ihr gepflegt. Inmitten dieser Anlage steht der von Ernst Jager gestaltete Naturstein mit der Froschskulptur. Der Frosch sagt symbolisch allen Parkhelfern- und Förderern „Danke“ und lädt zu einem Besuch ein.

In diesem neuen Teil  haben Besucher des Parks jetzt die Möglichkeit aus der Artenvielfalt der Minzepflanzen, eine Auswahl verschiedener Länder kennen zu lernen. Der Minzegarten ist als Lehrpfad angelegt. So kann man jede Pflanze direkt aus der Nähe betrachten, riechen, schmecken oder fühlen.  Es sind besondere Arten zu finden, wie z.B. die

  • Bergamotte-Minze (Mentha x piperita var. citrata ‘Bergamotte’)
  • Marokkanische Minze oder Nanaminze (Mentha spicata v. crispa)
  • Habek-Minze oder Biblische Minze  (Mentha longifolia „Habek“)
  • Cervinaminze oder Englische Wasserminze (Mentha cervina)
  • Römische Minze oder Hadriansminze Calamintha species
  • Tasmanischer Minzestrauch  (Prostanthera cuneata)
  • Multimenthaminze (Mentha x piperita)
  • Chinesische Minze  (Mentha haplocalyx)
  • Japanische Tigeröl-Minze  (Mentha arvensis v. piperascens)
  • Hillary‘s Sweet Lemon Mint  (Mentha „Hillary‘s Sweet Lemon“)
  • Englische Grüne Minze (Mentha spicata „Englische Grüne“)
  • Schokominze  oder After-Eight-Minze (Mentha x piperita var. piperita „Chocolate“)
  • Limonenminze  (Mentha piperita v. citrate)
  • Ananas-Minze (Mentha suaveolens ‘Variegata’)
  • Bowles Apfelminze (Mentha rotundifolia „Bowles“)
  • Mojito-Minze  (Mentha species „Nemorosa“)

Der zweite Teil folgt demnächst