Der kleine Park mit den großen Bäumen beherbergt eine Vielzahl verschiedener Baumarten. Aber wer kennt sie schon alle? Birke, Linde, Buche werden sicher leicht erkannt. Wer aber weiß schon, dass auch Schwarzpappeln und Schwarzerlen, Sumpfzypresse, Trompetenbaum, Bergahorn im Park zu finden sind? Und ganz schwer wird das Erkennen, wenn es sich um Kuchenbaum, Eisenholz, Maulbeere oder Judasbaum handelt – zumal es sich bei mehreren Bäumen um Neupflanzungen handelt, die noch im Kinder- oder Jugendstadium sind.
In einem zwanglosen Gespräch beim Baumfest 2009 im Robert-Koch-Park hatte Gabriele Breest-Grohnwald vom Barnimer Jugendwerk e. V. die zündende Idee: Schilder aus Naturmaterialien, gestaltet als “Halsketten” für Bäume, sind für einen Naturpark gut geeignet und erfüllen ihren Zweck. Ihr Angebot, ein Muster zu entwerfen und herzustellen, nahmen wir gern an. Damit war ein schon lange von uns vorgesehenes Vorhaben auf den Weg gebracht.
Gestartet wurde das Projekt “Baumschilder” am Sonntag, dem 25. April 2010: Gabriele Breest-Grohnwald und die “Waldmäuse” bezeichneten die ersten zwei Bäume – ein ausgewachsener erhielt eine Kette, ein Jungbaum ein Schild. Einhellige Meinung aller Anwesenden: Die Muster sind gelungen, sie sind ansehnlich, dezent und “stehen den Bäumen gut”.
Inzwischen sind bereits einige Bäume bezeichnet: Birke, Eschenahorn, Trompetenbaum, Lederhülsenbaum Gleditschie), Ginkgo… Es wird aber sicher noch einige Zeit brauchen, bis alle Baumarten ihren Namen tragen.
Vereine helfen einander. Das Gemeinschaftshaus des Barnimer Jugendwerks e. V. unterstützt den Rober-Koch-Park Panketal e. V. durch die Übernahme des Vorhabens “Baumschilder” bei der weiteren Ausgestaltung der Parkanlage. Dafür danken wir ganz besonders der Projektinitiatorin Gabriele Breest-Grohnwald, die auch die Ausführung in ihre Hände genommen hat. Für unseren Verein werden sich sicher auch Möglichkeiten ergeben, dem Gemeinschaftshaus zu helfen.
Kristine Neumann
Vorstandsmitglied
